SECaaS- (IT)-Security as a Service

„Security as a Service ist ein Geschäftsmodell, bei dem ein Dienstanbieter seine Sicherheitsdienste auf Abonnementbasis kostengünstiger in eine Unternehmensinfrastruktur integriert, als die meisten Einzelpersonen oder Unternehmen unter Berücksichtigung der Gesamtbetriebskosten selbst bereitstellen können“ so die Definition von Wikipedia. Doch was steckt konkreter hinter dem Servicemodell, für wen lohnt sich das Konzept und welche Vorteile sind hervorzuheben?

Aktuelle Hacker-Angriffe, wie die auf den amerikanischen Anbieter Kaseya oder die Sicherheitslücke in der Druckersoftware „PrintNightmare“ von Microsoft, unterstreichen jüngst noch einmal die elementare Wichtigkeit einer effektiven und zuverlässigen Sicherheit der Unternehmens-IT. Gleichzeitig sind Sicherheitsrisiken immer schwieriger und aufwendiger zu kontrollieren, oftmals fehlt hierfür auch das eigene fachspezifische Personal. Immer häufiger setzen Unternehmen daher auf eine (outgesourcte) cloudbasierte Sicherheitslösung.

Welche Vorteile bietet Security as a Service?

1. Schnelle Verfügbarkeit

Neue Updates werden zentral gesteuert eingespielt, so dass eine hohe Verfügbarkeit der stets aktuellen Programm-Lösungen garantiert werden kann. Ausfälle durch benutzerverschuldete Anwendungsfehler kommen nicht zum Tragen.

2. Expertenwissen

Immer mehr Unternehmen beziehen ihre SECaaS-Lösungen über Managed Security Service Provider (MSSPs), die bei der Implementierung und Überwachung der Sicherheits-Systeme mit langjähriger Expertise unterstützen.

3. Hohe Flexibilität

Ein großes Plus ist die Möglichkeit, schnell auf sich verändernde Anforderungen der IT-Infrastruktur zu reagieren – so lassen sich z. B. neue Server innerhalb weniger Minuten bereitstellen oder Roll-Outs, Patches & Co. verteilen.

4. Datensicherheit in der Cloud

Trotz aller Vorteile gibt es nach wie vor einige Unternehmen, die kritisch sind, wenn es darum geht, Daten in eine fremde Cloud auszulagern . Gründe dafür sind die Sorge um einen potenziellen Kontrollverlust (weil außerhalb des eigenen Netzwerks betrieben) und unzureichende Datenschutzbestimmungen im Ausland. Die Sorgen sind jedoch ungerechtfertigt, denn es besteht sowohl bei On-Premises-Lösungen als auch bei Cloud-Lösungen die Notwendigkeit, sich vor Cyberangriffen zu schützen. Da Cyberangriffe über das Internet erfolgen ist der Standort des Servers im Grunde genommen egal. Eine Cloud, die auf einem externen Server gehostet wird, kann – wenn das jeweilige System entsprechend gesichert ist – genauso sicher sein wie eine Lösung auf einem hauseigenen Server.

5. Planbare Kosten

Vorabinvestitionen, langfristige Betriebs- und Wartungskosten sowie Installations-, Upgrade- Wartungs- und Abschreibungskosten fallen weg, da die benötigten Ressourcen lediglich gemietet werden – häufig auf Basis eines Abo-Modells.

Fazit:

SECaaS-Lösungen und MSSP-Dienste bieten Kostenersparnisse, ein hohes Maß an Skalierbarkeit, Expertenwissen und Datensicherheit. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen profitieren im Kampf gegen Cyberkriminalität von Security as a Service.


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