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IT-Lösungen: Haufe X360. Wann lohnt sich ein ERP?

Wann ist für KMUs der richtige Zeitpunkt für ein ERP-System?

Viele wachsende Unternehmen stoßen irgendwann an Grenzen: Kundendaten und Aufträge häufen sich, Lagerbestände müssen genau überwacht werden, und die Buchhaltung nimmt immer mehr Zeit in Anspruch.

Ein ERP-System ist dann sinnvoll, wenn die Abläufe zu komplex werden und die bisherigen Tools nicht mehr ausreichen. Wer den richtigen Zeitpunkt für die ERP-Einführung wählt, spart später Zeit, Kosten und Nerven – und legt die Basis für nachhaltiges Wachstum.

 

Wenn Kundendaten, Aufträge oder Lagerbestände unübersichtlich werden, die Buchhaltung immer aufwendiger wird und Entscheidungen verzögert getroffen werden müssen, kann ein ERP-System helfen. Es bündelt zentrale Geschäftsprozesse wie Finanzen, Einkauf, Lager, Produktion und Vertrieb in einer Plattform, vereinfacht Abläufe, reduziert Fehler und liefert wichtige Informationen in Echtzeit.

Lesezeit: Ca. 6 Minuten

1. Was ist ein ERP-System?

Ein ERP-System – kurz für Enterprise Resource Planning – ist eine Software, die alle wichtigen Geschäftsprozesse eines Unternehmens zentral zusammenführt. Statt viele einzelne Programme oder Excel-Tabellen zu nutzen, können Bereiche wie Finanzen, Einkauf, Lager, Produktion, Vertrieb oder Personal effizient miteinander vernetzt werden.

Ein ERP-System bietet Unternehmen zahlreiche Vorteile:

Mehr als eine digitale Ablage

Ein ERP-System ist nicht nur eine digitale Ablage, sondern ein Werkzeug zur Prozessoptimierung. Es schafft Transparenz, verbessert die Zusammenarbeit zwischen Abteilungen und ermöglicht Unternehmen, ihre Abläufe effizient und zukunftssicher zu gestalten.

Unternehmen, die langfristig effizienter arbeiten und ihre Geschäftsprozesse skalierbar gestalten wollen, profitieren besonders von einer modernen ERP-Lösung.

2. Typische Anzeichen dafür, dass ein ERP sinnvoll wird

Nicht jedes Unternehmen benötigt sofort ein ERP-System – aber es gibt einige klare Hinweise, die zeigen, dass der richtige Zeitpunkt gekommen sein könnte:

Wachstum und steigende Komplexität – Wenn Kundendaten, Aufträge oder Lagerbestände so umfangreich werden, dass es schwer fällt, den Überblick zu behalten.

Datenchaos und Insellösungen – Viele einzelne Programme, Tabellen oder Zettelwirtschaft führen schnell zu Fehlern und ineffizienten Abläufen.

Fehleranfälligkeit – Häufige Doppelbuchungen, fehlende Informationen oder verspätete Lieferungen sind ein deutliches Warnsignal.

Transparenzbedarf – Geschäftsführung oder Abteilungsleiter benötigen regelmäßig aktuelle Zahlen, um schnelle Entscheidungen zu treffen.

Regulatorische Anforderungen – Steigende Anforderungen an Buchhaltung, Steuerreporting oder Qualitätsnachweise machen ein sauberes Datenmanagement nötig.

Wenn eines oder mehrere dieser Punkte zutreffen, ist es oft ein guter Zeitpunkt, über die Einführung eines ERP-Systems nachzudenken – bevor die Probleme zu groß werden.

3. Wann ist der beste Zeitpunkt für die Einführung?

Der ideale Zeitpunkt für ein ERP-System ist früh genug, bevor die täglichen Abläufe unübersichtlich und fehleranfällig werden. Wer wartet, bis Probleme bereits den Arbeitsalltag blockieren, muss oft deutlich mehr Zeit, Aufwand und Geld investieren, um die Einführung erfolgreich zu gestalten.

Wichtig ist: Die Einführung eines ERP-Systems braucht Planung, Ressourcen und Schulung. Deshalb lohnt es sich, rechtzeitig zu starten, um den Übergang reibungslos zu gestalten. So können Mitarbeitende Schritt für Schritt mit dem neuen System vertraut gemacht werden, ohne dass der Betrieb darunter leidet. Außerdem sollten Unternehmen darauf achten, dass das gewählte ERP-System mitwachsen kann. Es sollte skalierbar sein, also auch bei steigenden Anforderungen oder wachsendem Geschäft weiterhin effizient unterstützen.

Und es lohnt sich: Studien zeigen klare Vorteile. Laut dem Digitalisierungsindex Mittelstand 2019/2020 konnten kleine und mittelständische Unternehmen durch moderne ERP-Systeme signifikante Verbesserungen erzielen – unter anderem in den Bereichen:

4. Tipps für die ERP-Entscheidung

Die Wahl eines ERP-Systems will gut überlegt sein. Diese Punkte helfen Ihnen, die richtige Entscheidung zu treffen:

Der ideale Zeitpunkt für ein ERP-System ist früh genug, bevor die täglichen Abläufe unübersichtlich und fehleranfällig werden. Wer wartet, bis Probleme bereits den Arbeitsalltag blockieren, muss oft deutlich mehr Zeit, Aufwand und Geld investieren, um die Einführung erfolgreich zu gestalten.

Wichtig ist: Die Einführung eines ERP-Systems braucht Planung, Ressourcen und Schulung. Deshalb lohnt es sich, rechtzeitig zu starten, um den Übergang reibungslos zu gestalten. So können Mitarbeitende Schritt für Schritt mit dem neuen System vertraut gemacht werden, ohne dass der Betrieb darunter leidet. Außerdem sollten Unternehmen darauf achten, dass das gewählte ERP-System mitwachsen kann. Es sollte skalierbar sein, also auch bei steigenden Anforderungen oder wachsendem Geschäft weiterhin effizient unterstützen.

Und es lohnt sich: Studien zeigen klare Vorteile. Laut dem Digitalisierungsindex Mittelstand 2019/2020 konnten kleine und mittelständische Unternehmen durch moderne ERP-Systeme signifikante Verbesserungen erzielen – unter anderem in den Bereichen:

Prozesse prüfen: Welche Abläufe sind zeitaufwendig oder fehleranfällig? Ein ERP-System sollte genau diese Bereiche unterstützen.

Kosten und Nutzen abwägen: Prüfen Sie, welche Vorteile das System bringt – z. B. Zeitersparnis, weniger Fehler oder bessere Entscheidungen durch aktuelle Daten.

Team einbinden: Mitarbeitende früh einbinden – das erhöht Akzeptanz und bringt wertvolles Praxiswissen ein.

Langfristig denken: Achten Sie auf Skalierbarkeit und Erweiterungsmöglichkeiten, damit das System mit Ihrem Unternehmen wächst.

Testen: Demos oder Testphasen helfen, die Funktionen live zu erleben und die Handhabung einzuschätzen.

5. Cloud oder On-Premises?

Diese Entscheidung kann die IT-Kosten eines Unternehmens maßgeblich beeinflussen – umso wichtiger ist es, die Unterschiede zwischen den beiden Varianten zu kennen. Bei einem On-Premises-ERP wird die Software einmalig angeschafft und auf eigenen Servern betrieben.

Unternehmen behalten dabei die volle Kontrolle über ihre Daten, Updates und individuellen Anpassungen. Gleichzeitig bringt dieses Modell einen höheren Wartungsaufwand mit sich, erfordert eigene IT-Ressourcen und kann bei steigenden Anforderungen kostspielig in der Skalierung werden.

Ein Cloud-ERP hingegen wird in der Regel über eine monatliche Lizenzgebühr genutzt. Die Software wird vom Anbieter gewartet, regelmäßig aktualisiert und ist standortunabhängig verfügbar. Dadurch sind die Anfangsinvestitionen geringer und das System lässt sich flexibel an das Unternehmenswachstum anpassen. Dem gegenüber stehen laufende Kosten, eine gewisse Abhängigkeit vom Anbieter sowie die Notwendigkeit, Datenschutz- und Sicherheitsaspekte sorgfältig zu prüfen.

Letztlich ist die Wahl zwischen Cloud und On-Premises eine individuelle Entscheidung, die sich an den konkreten Anforderungen des Unternehmens orientieren sollte.

Cloud oder On-Premise Vor- und Nachteile

Quelle: Blog | Haufe X360

7. FAQ

Ab welcher Unternehmensgröße lohnt sich ein ERP-System?

Ein ERP-System lohnt sich nicht erst ab einer bestimmten Mitarbeiterzahl, sondern ab dem Moment, in dem Prozesse zu komplex für einzelne Tools oder Excel-Listen werden. Häufig ist das bei wachsenden kleinen und mittelständischen Unternehmen der Fall – zum Beispiel ab 10–20 Mitarbeitenden oder bei steigenden Auftrags- und Datenmengen.

Ist ein ERP-System auch für kleine Unternehmen sinnvoll?

Ja, auch kleine Unternehmen können von einem ERP-System profitieren. Moderne ERP-Lösungen sind modular aufgebaut und lassen sich an den tatsächlichen Bedarf anpassen. So starten Unternehmen mit wenigen Funktionen und erweitern das System später, wenn das Geschäft wächst.

Woran erkenne ich, dass Excel und Insellösungen nicht mehr ausreichen?

Typische Anzeichen sind doppelte Dateneingaben, widersprüchliche Zahlen, fehlende Transparenz über Lagerbestände oder Aufträge sowie ein hoher manueller Aufwand in der Buchhaltung. Wenn diese Probleme regelmäßig auftreten, ist ein ERP-System oft die bessere Lösung.

Wie lange dauert die Einführung eines ERP-Systems?

Die Dauer hängt von der Unternehmensgröße, der Prozesskomplexität und dem gewählten ERP-System ab. In vielen KMUs dauert eine Einführung mehrere Wochen bis wenige Monate. Eine gute Planung und klare Zieldefinition verkürzen die Einführungszeit deutlich.

Cloud-ERP oder On-Premises – was ist besser?

Das lässt sich pauschal nicht beantworten. Cloud-ERP-Systeme bieten mehr Flexibilität, geringere Anfangskosten und automatische Updates. On-Premises-Lösungen bieten dagegen volle Datenkontrolle und individuelle Anpassungen. Entscheidend sind Ihre IT-Ressourcen, Sicherheitsanforderungen und Wachstumspläne.

Müssen alle Mitarbeitenden mit dem ERP-System arbeiten?

Nicht zwingend. ERP-Systeme sind rollenbasiert aufgebaut. Mitarbeitende nutzen nur die Funktionen, die sie für ihre tägliche Arbeit benötigen. Eine frühzeitige Einbindung des Teams erhöht jedoch die Akzeptanz und erleichtert die Einführung.

Was ist der wichtigste erste Schritt bei der ERP-Planung?

Der wichtigste Schritt ist eine ehrliche Analyse der eigenen Prozesse. Wo entstehen Engpässe? Welche Abläufe kosten besonders viel Zeit? Auf dieser Basis lässt sich entscheiden, ob ein ERP-System sinnvoll ist und welche Anforderungen es erfüllen muss.

6. Fazit

Ein ERP-System ist kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, das Prozesse vereinfacht, Transparenz schafft und Wachstum unterstützt. Für Unternehmen, die merken, dass Abläufe komplexer werden, Fehler zunehmen oder Entscheidungen immer schwieriger fallen, kann der richtige Zeitpunkt für ein ERP-System entscheidend sein.

Wer frühzeitig über die Einführung nachdenkt, kann Zeit, Kosten und Nerven sparen – und sorgt dafür, dass das Unternehmen bereit für weiteres Wachstum ist.

Nächsten Schritte:

Mit einem gut geplanten ERP-Einsatz legen Sie die Basis für effizientes Arbeiten, verlässliche Zahlen und langfristigen Erfolg.

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Haufe X360 ist eine Cloud-basierte ERP-Lösung für kleine und mittlere Unternehmen. Sie vereint zentrale Geschäftsbereiche wie Finanzen, Warenwirtschaft, Projekte und CRM in einer Plattform und lässt sich flexibel durch Module erweitern – passend zu Ihren Prozessen.

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